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Literatur
Pu der Bär wird 80
Erfolgsgarant
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Er ist nicht nur genau so alt wie die britische Königin,
sondern auch der einzige Teddybär weltweit, der einen Stern auf dem berühmten
»Walk of Fame« in Hollywood besitzt. Seit gut zehn Monaten feiert Pu der Bär
nun seinen 80. Geburtstag. Am 14. Oktober 1926 erschien
»Winnie-The-Pooh« zum ersten Mal als Buch. Seinen Schöpfer Alan
Alexander Milne hat er bekannt gemacht, und für den Disney-Konzern, der
mittlerweile die Vermarktungsrechte an seinen Abenteuern besitzt, ist er eine
wichtige Einnahmequelle. Nur Micky Maus macht bei Disney mit Büchern, Spielen
und Stofftieren einen deutlich größeren Umsatz als der englische Teddy.
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Gesellschaft
Europäische Kulturpreise vergeben
Besonderes
Das deutsch-russische Gesprächsforum Petersburger Dialog und
der Schauspieler Klaus Maria Brandauer haben am vergangenen Dienstag in der
Dresdner Frauenkirche Europäische Kulturpreise erhalten. Die Auszeichnungen für Musik gingen
an den Bassbariton Thomas Quasthoff, die lettische Mezzosopranistin Elina
Garanca und den Cellisten Jan Vogler. Verliehen werden die Preise von der
Stiftung »Pro Europa«, die mit ihnen kulturelle Initiativen und Projekte,
künstlerische Meisterleistungen und bedeutende Persönlichkeiten ehren will, die
sich um die europäische Kultur verdient gemacht haben.
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Literatur
Booker Prize für Kiran Desai
Jüngste Gewinnerin
Die indische Autorin Kiran Desai ist in der vergangenen
Woche mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden. Mit 35 Jahren ist sie die jüngste
Schriftstellerin, die jemals den renommierten Literaturpreis gewonnen hat.
Weltweit gilt er als eine der bedeutendsten Auszeichnungen in der Literatur und
ist mit etwa 75.000 Euro dotiert. Er wird seit 1969 an einen Schriftsteller aus
Großbritannien, Irland oder dem Commonwealth vergeben. Desai erhielt den Preis
für ihren Roman »The Inheritance of Loss«, der in Deutschland unter dem Titel
»Erbin des verlorenen Landes« erschienen ist.
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Literatur
Dostojewski-Statue in Dresden
Lang geplant
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Da der russische
Dichter Fjodor Dostojewski einen Großteil seines Romans »Die Dämonen« (1873) in Dresden geschrieben hat, ehrt die sächsische Landeshauptstadt den
Schriftsteller nun mit einem eigenen Denkmal. Die Bronze-Statue steht zwischen
dem Landtagsgebäude und dem Kongresszentrum und zeigt den Literaten in
sitzender Position. Gemeinsam mit Russlands Präsident Wladimir Putin enthüllte Bundeskanzlerin Angela
Merkel das Denkmal in der vergangenen Woche. Den Entwurf lieferte der russische
Bildhauer Alexander Rukawischnikow im Auftrag des Deutsch-Russischen
Kulturinstituts, das sich zehn Jahre lang um die Errichtung bemühte.
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Jazz & Pop
Klaus Renft gestorben
DDR-Kritiker
Der Rockmusiker Klaus Renft ist in der vergangenen Woche im
Alter von 64 Jahren gestorben. Der seit Jahren an Krebs erkrankte Musiker
genoss zusammen mit seiner in Leipzig
gegründeten Klaus-Renft-Combo vor allem in der DDR Kultstatus. Zu seinen
bekanntesten Songs gehören »Als ich ein Vogel war« und »Wer die Rose ehrt«. Aufgrund
ihrer politischen, teilweise äußerst kritischen Texte wurde die Band im Herbst
1975 verboten. In der Folgezeit verließen die meisten Mitglieder ebenso wie
Renft die DDR. Nach dem Fall der Mauer organisierten sie eine
Wiedervereinigungs-Tournee durch Ostdeutschland.
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Fernsehen
Anke Engelke als Marge Simpson
Neue Stimme
Comedian Anke Engelke hat eine neue Rolle gefunden. Am 14. Januar 2007 ist sie in der Folge »Ein perfekter
Gentleman« erstmals als Synchronstimme von Marge Simpson zu hören. Die
synchronerfahrene Entertainerin tritt damit die Nachfolge der im Juli
verstorbenen Schauspielerin Elisabeth Volkmann an, die der Figur aus der Cartoon-Kultserie 17 Jahre lang
ihre Stimme lieh. Engelke stand bereits für einige Kinoproduktionen im
Synchronstudio, darunter als Jane in »Disney's Tarzan« (1999), als Dory in »Findet
Nemo« (2004) oder als Eisbärenmutter in »Der kleine Eisbär« (2002/2005).
sr
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