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Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
| Titel | Smile Machines |
|---|---|
| Kuratorin | Anne-Marie Duguet |
| Läuft noch bis | 19. März 2006 |
| Öffnungszeiten | Di-So 11-20 Uhr |
Inhalt
Roboter und Videos
Die Ausstellung »Smile Machines«, die im Rahmen der Transmediale 06 stattfindet, beschäftigt sich mit dem Thema Humor und zeigt dazu Werke aus vier Jahrzehnten. Insgesamt 25 Arbeiten sind zu sehen, darunter welche mit Robotern, Videos und Netzkunst, die sich kritisch mit den Medien auseinandersetzen.
Besonderheit
Medienkunstfestival
Zum 19. Mal hat in Berlin Deutschlands größtes Medienkunstfestival, die Transmediale, stattgefunden. Künstler und Medienwissenschaftler zeigten hier ihre Arbeiten - dieses Jahr unter dem Motto »Reality Addicts«. Zum Festivalprogramm gehören Vorträge, Konzerte und eine Ausstellung.
Kritikenspiegel
Größer und besser
Das Budget der Transmediale wurde aufgestockt, wodurch eine Ausstellung zustande kam, deren Qualität wieder Anerkennung findet, wie etwa bei Carsten Probst (DLF): »Gerade durch den neuen Ausstellungskomplex wird deutlich, dass die 'Transmediale' nicht nur größer, sondern auch ein ganzes Stück unabhängiger geworden ist.« Die Schau selbst gerate zu einem »heiteren Museum eben jener Zeiten, in denen Medienkunst noch unterscheidbar war»; »Meistern der Bewegung« werde die Referenz erwiesen, wie z.B. Nam June Paik. Elke Buhr (FR) sah allerdings keinesfalls nur Medienkunst im engeren Sinn, und Marietta Schwarz (Deutschlandradio) empfindet es als gelungen, »zwischen den Kunstwerken Bezüge und Spannungen herzustellen«.
Stil
Medienkunst vereint verschiedene Stile in sich. Über mehrere Jahrzehnte hinweg sind immer wieder parallel zur technischen Entwicklung neue Darstellungsmöglichkeiten entstanden. Zur Medienkunst werden u.a. die Videokunst und die Netzkunst gezählt. Ein Pionier der Videokunst war Nam June Paik.
Ähnliche Events
Vom 10.-14.05.2006 findet in Osnabrück das »European Media Art Festival« (EMAF) statt. Dieses Jahr steht die EMAF unter dem Motto »Smart Art« und präsentiert Arbeiten, die gesellschaftliche Konventionen hinterfragen, Vertrautes aus ihrem Kontext lösen und Absurditäten des Alltags subtil aufspüren.



